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Freitag, 16.6.2017, 20:30 Uhr: Sharon Dodua Otoo & 3 women


Sharon Dodua Otoo: Die Dinge, die ich denke, während ich höflich lächle / Synchronicity

Die Novelle „Die Dinge, die ich denke, während ich höflich lächle“ beschreibt das ganz normale Scheitern einer Ehe zwischen einer Afrikanerin und einem deutschen Mann sowie die Probleme mit den heranwachsenden Kindern und ihren Lehrern.
In „Synchronicity“ sieht sich die Protagonistin Cee plötzlich mit fundamentalen Veränderungen in ihrem Leben konfrontiert: Eine Farbe nach der anderen verschwindet aus ihrem Alltag. Während sie versucht, einen Umgang damit zu finden, gerät sie mit alten Glaubenssätzen in Konflikt.
„Herr Gröttrup setzt sich hin“ ist nicht nur die gekonnte Beschreibung deutscher Pünktlichkeit am Beispiel eines auf die Sekunde gekochten Frühstückseis. Es ist eine psychologisch gewitzte, fein gesetzte Persiflage auf die etablierte Ehe; in diesem Fall die des Ingenieurs und Raketenforschers Helmut Gröttrup.


In allen Novellen der Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo ist stets eine weitere Ebene zu entdecken: Die Ebene der Fremden, die aus einer anderen Kultur kommen und mit einer anderen Sprache, mit anderen Gewohnheiten und Ritualen ausgestattet sind. Otoo schafft raffiniert vielseitige Literatur und versteht sich gleichzeitig als Botschafterin gegen den Rassismus.

Sharon Dodua Otoo, geboren 1972 in London, lebt in Berlin. Sie ist Schwarze Britin, Mutter, Aktivistin und Autorin („Schwarz“ wird als politischer Begriff verstanden und daher mit großem S geschrieben). Otoo ist zudem Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ in der edition assemblage.
2016 gewann Otoo mit „Herr Gröttrup setzt sich hin“ den Ingeborg-Bachmann-Preis und war der Publikumsliebling beim „Erlanger Poetenfest“.

„Fabelhaft, beeindruckend, lang nachwirkende Stolpersteine, Satire, Witz und Ironie – Sharon Dodua Otoo löst mit ihrem Schreiben und Denken große Begeisterung aus.“
(Philip Oltermann, The Guardian)


3 women

Verbunden durch eine tiefe Freundschaft und ihre gemeinsame Liebe zur Musik vereinen die Sängerinnen Jeannine Mayani, Gonza Ngoumou und Bona Ngoumou 2010 ihre Stimmen zu einem A-Capella Projekt. Sie begleiten sich teilweise selbst mit Gitarre, Percussion, Kora oder Flöte. Ihr Repertoire besteht aus eigenen Songs und umarrangierten Covers, inspiriert durch Musiker wie Miriam Makeba, Tracy Chapman, Abbey Lincoln, Sweet Honey in the Rock, Gil-Scott Heron, Richard Bona, Sandra Nkaké und Anderen.

Sie treten meistens als Trio auf, spielen aber auch immer wieder als erweiterte Formation mit Kontrabass oder Percussion. Ihre Musik berührt mit sinnlichen Melodien, tiefen Texten und tragenden Rhythmen. In welcher Formation sie auch immer spielen, es ist eine ungewöhnliche und spannende Kombination aus verschiedenen Stimmen und Stilen. In der Berliner Musikszene findet sich kaum Vergleichbares.

https://about.me/sharonotoo und https://www.3womenandthebass.com/


Fortsetzung folgt